Mit einer 68:88-Heimniederlage endete Jenas fünf Siege anhaltende Erfolgsserie der zurückliegenden Wochen. Die Ostthüringer unterlagen gegen konstant überzeugende Neckarstädter am Samstagabend vor 2118 Zuschauern in der Sparkassen-Arena nach einer eher überschaubaren ersten Hälfte, hatten ihren Rhythmus erst im Schlussviertel gefunden, als Heidelberg sich in einen Rausch gespielt hatte.

Während sich beide Kontrahenten im Topspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga im Verlauf des Auftaktviertels zunächst nicht viel schenkten, sich bis zur 7. Minute beim Stand von 13:16 ein Duell auf Augenhöhe lieferten, gelang es den Gästen sich bis zur ersten Viertelpause auf 15:24 abzusetzen. Nachdem die Baden-Württemberger diesen Vorsprung bis zum 33:42-Halbzeitstand konservieren konnten, fiel bereits im dritten Spielabschnitt die Vorentscheidung. Mit zunehmender Spielzeit immer (treff)sicherer werdend, vergrößerte das Team von Gäste-Coach Branislav Ignjatovic seine Führung bis zur 30. Minute, um mit einem Polster von 46:64 in den Schlussabschnitt zu starten. Im Verlauf der finalen zehn Minuten verwalteten die Neckarstädter diese Differenz, ließen am Ende keine Luft mehr an ihren verdienten Auswärtssieg.

Speziell die Treffsicherheit aus der Distanz machte in diesem Duell den Unterschied. Während die Heidelberger straffe elf von 24 Dreierversuchen (46 Prozent) im Jenaer Korb unterbrachten, blieben die Thüringer mit schmalen 3/17 (18 Prozent) deutlich unter ihrem Saisonschnitt.

SCJ: Nawrocki 14 Punkte, Wolf 13, Leon 10, Loesing 9, Mackeldanz 9, Vest 6, Herrera 6, Ferner 1, Jostmann, Heber, Radojicic – Reyes-Napoles (DNP)

Verlauf: 1. Viertel 15:24 – 2. Viertel 33:42 – 3. Viertel 46:64 – 4. Viertel 68:88

Info, Newsteam Science City Jena

Fotografik/Symbolfoto DeinJena red. Archiv

20.10.2019