Mit besonders viel Soul, Funk und Blues im Gepäck reisen die Black Pumas aus Texas in Jena an und bringen frische Hip-Hop-Vibes ins Kleine Paradies. Hinter dieser besonders beliebten Newcomer-Band aus den USA stecken Sänger Eric Burton und der Gitarrist und Produzent Adrian Quesada. Letzterer hatte vor einiger Zeit jede Menge Material angesammelt, welches nach einer ganz bestimmten Stimme verlangte und machte sich auf die Suche. 2017 sollte er fündig werden und es kam zu einer ersten Zusammenkunft, aus der ein großartiges musikalisches Projekt gewachsen ist. Eric Burton, Mitte 20, hatte sich vorher als Straßenmusiker durchgeschlagen, während Quesada bereits einen Grammy für seine letzte Band, der Latin-Funk- Orchester Grupo Fantasma gewonnen hatte. Doch das Zusammenspiel funktioniert. Mit ihrem modernen Sound wurden die beiden Musiker in Austin, Texas DIE neue Combo der Stunde. Sie wurden zur Best New Band bei den Austin Music Awards erkoren, für einen Grammy in der Kategorie Best Newcomer nominiert und sind nun dabei, die europäischen Bühnen zu erobern. Die angekündigten Konzerte im Frühjahr sind bereits restlos ausverkauft und wir umso gespannter auf ihren Auftritt bei der diesjährigen KulturArena.

Black Pumas | 22.07.2020 | 19.30 Uhr | Kleines Paradies Jena

(Fotografik, BlackPumas, Lyza Renee)

Black Pumas | 22.07.2020 | 19.30 Uhr | Kleines Paradies Jena

Tickets: VVK 16,-/13,- (voll/ ermäßigt) ab 06.02., 10 Uhr in der Jena Tourist-Information

 

Der Schwaben-Express-Abend | 23.07.2020 | 19.30 Uhr | Kleines Paradies
Provinz & Rikas

Uns erwartet eine besonders spannende und aktuell durch die Decke gehende Band, die es aus der Provinz in vielerlei Gehörgänge geschafft hat: die gleichnamige Band Provinz. Vier Musiker, von denen drei Cousins sind, aufgewachsen in der ländlichen Idylle bei Ravensburg. Die Jungs steigen augenblicklich ganz groß ein. Erst letztes Jahr veröffentlichten sie ihre Debüt-EP „Reicht dir das“ bei Warner Music. Die Presse hofiert sie als „eine der besten neuen Indie-Bands der letzten Jahre“ - und das nicht ohne Grund. Die Vier machen so ziemlich alles richtig, was geht: Ehrlich, nachdenklich und direkt besingt Sänger Vincent den Wunsch in die Großstadt zu gehen und gleichzeitig alles zu verlieren, erste Erfahrungen mit Liebe und Trennung, Partys, Alkohol und dem „Was uns high macht“. Eine Verbindung zur weiteren Band kann schnell hergestellt werden: 2018 war Provinz im Bandpool der Popakademie Baden-Württemberg, auf deren Hotlist im Jahr zuvor die Rikas standen. Und auch bei dieser Band kennen sich die vier Stuttgarter Musiker aus Kindertagen, spielten schon früher Punkmusik unter dem Bandnamen To young to shave. Den neuen Bandnamen zum lässigen Soul-Pop stiftet indes der Band-Hund Rika. Ihre Songs jedenfalls bestehen aus besonders tanzbaren Rhythmen und viel positiver Energie – eine unverwechselbare Sound-Collage, welche die vier Jungs „Swabian Samba“ tauften. Und so heißt auch ihre Debüt-EP, auf der Parallelen zum bekannten Sound der Beatles deutlich zu hören sind. Wir erwarten voller Freude eine schöne und erfrischende Verbindung von vertrauten Beats und ganz neuen musikalischen Einflüssen. Wie ihre Songs bereits verraten: „It’s Showtime“ und
wird ganz sicher auch ein bisschen „Crazy“.

Provinz & Rikas (Fotografik, Tim Erdmann)

Tickets: VVK 16,-/13,- (voll/ ermäßigt) ab 06.02., 10 Uhr in der Jena Tourist-Information

 

Dendemann | 08.08. 2020 | 20 Uhr | Kleines Paradies Jena
Daniel Ebel alias Dendemann hat bei all den Veränderungen der heutigen Zeit einen klaren Weg für sich und seine Musik gefunden und lässt seine Gedanken zu diesen Ereignissen sofort in Songtexte fließen. Nicht ohne Grund wird er in der Presse gern als bester und humorvollster deutscher Rapper bezeichnet. So ist es doch seine ihm ganz eigene Gabe, diese Gedankengänge in lyrisch ausgefeilten Wort- und Reimkonstrukten zu verarbeiten: „Reime sind für mich nur die Geister, die ich rief // auf der Suche danach werde ich zum Meisterdetektiv“. Der ehemalige Studio-Musiker von Jan Böhmermann gilt als Perfektionist. Für sein neues Album hat er ganze neun Jahre gebraucht. 1994 gründet er mit Thomas Jensen aka DJ Rabauke das Duo Eins Two. Zwei Jahre später finden sich seine ersten in Vinyl verewigten Fußspuren auf dem Parkett von Fettes Brot. 1997 entsteht dann mit „Sport“ das erste Demotape des Duos.
Wieder als Solokünstler unterwegs, folgten einige bekannte Veröffentlichungen: 2006 „Die Pfütze des Eisbergs“, 2010 „Vom Vintage verweht“ und schließlich 2019 „da nich für!“ aus der Albumquelle des Rappers. Bei diesen Singles sitzt wirklich jeder Silben- und Zungenschlag. „Ich dende also bin ich Ich“, ruft er selbstbewusst in diese Welt der Monster, denen er mit seinen Worten doppeldeutige Ketten anlegt. Immer dem Grundsatz folgend: „Denn er hat immer Vorfahrt, der dringende Reim // Ich war nie sehr wortkarg, ich hab meine Sportart und bin hier daheim // Ich dende, also bin ich, nur so nackt wie ich mich fühl“. Klingt nach einem ganz
besonderen Samstagabend im Paradies!

Dendemann | 08.08. 2020 | 20 Uhr | Kleines Paradies Jena

Fotografik, Nils Mueller

Tickets: VVK 26,-/23,- (voll/ ermäßigt) ab 06.02., 10 Uhr in der Jena Tourist-Information

 

Birds on a Wire (ArenAkustik) | 09.08.2020 | 20 Uhr | Volksbad Jena

Mit großer Freude kündigen wir den Auftritt von Birds on a Wire an: Die französisch-amerikanische Sängerin Rosemary Standley und die französisch-brasilianische Cellistin und Sängerin Dom La Nena geben im Volksbad Jena ein ArenAkustik-Konzert mit viel Feingefühl und Stimmen, die unter die Haut gehen. Rosemary Standley war bereits Teil der Johnny Cash Revival-Gruppe, bevor sie 1999 zu der französischamerikanischen Crossover-Band Moriarty kam. Dom La Nena wurde in Brasilien geboren. Nach dem klassischen Cellostudium ging sie mit verschiedenen Künstlern auf Tour, darunter Jane Birkin, Dança Occulta oder Piers Faccini. Zwei Singer-Songwriter also, die genauso gerne kreieren wie sie die Werke anderer interpretieren. Im Jahr 2012 schlossen sich beide zusammen und fingen an zu touren, bevor sie schließlich zwei Jahre später das Album „Birds on a Wire“ aufnahmen. Dieses bestand aus Coverversionen verschiedenster Couleur – von Rock bis Barock, traditioneller lateinamerikanischer Musik inklusive Folkeinflüssen. Sie bedienen sich dabei der Melodien und Texte von Pink Floyd, Henry Purcell, Gilberto Gil, Cat Stevens, Chico Buarque, Nazaré Pereira, Bob Dylan oder eben auch Leonard Cohen, der dem Ganzen nicht nur den Namen, sondern auch den Geist verleiht.

Birds on a Wire (ArenAkustik) | 09.08.2020 | 20 Uhr | Volksbad Jena

Fotografik, Jeremiah CMJN

Tickets: VVK 12,-/9,- (voll/ ermäßigt) ab 06.02., 10 Uhr in der Jena Tourist-Information

 

Jazzrausch Bigband | Abschlusskonzert | 16.08.2020 | 20 Uhr | Kleines Paradies

Der Abschlussabend der Kulturarena 2020 soll das ArenaRund nochmal richtig zum Beben bringen und hält aus diesem Grund etwas ganz Besonderes bereit! Die Jazzrausch Bigband kombiniert Techno mit Jazz wie wohl aktuell kein vergleichbares Ensemble und bringt auf diese Weise Jazzfans und Tanzverliebte zusammen. In nur drei Jahren wurde aus einer Studentenband, mit Auftritten im kleinen
Münchner Club Rausch & Töchter (daher der Bandname) sowie initiativen Gigs im renommierten Münchner Elektro Club Harry Klein eine der meist beschäftigten Big Bands der Welt. Die treibenden Köpfe hinter dem ambitionierten Projekt sind der Münchner Posaunist und Musikmanager Roman Sladek sowie der ebenfalls in München lebende Gitarrist und Komponist Leonhard Kuhn. Mit jeder Menge Engagement und Leidenschaft haben diese die Jazzrausch Bigband zu dem gemacht, was sie heute ist: Ein 15-köpfiges Ensemble, das sich immer wieder neu erfindet und zwischen Techno-Beats und Jazz-Klängen seinen ganz eigenen Musikstil erschaffen hat. Wir freuen uns auf eine mitreißende und leidenschaftliche Interpretation der modernen Jazzmusik!

Tickets: 5€ | ab 06.02., 10 Uhr in der Jena Tourist-Information

Veranstaltungshinweis, JenaKultur // Team KulturArena

05.02.2020